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Dockville rock on: Freitag hetze ich zu Bernd Begemann und kriege noch
gerade so "Judith mach dein Abschluß" mit.
Ganz ok aber son richtiger Fan werde ich davon nicht; im Gegensatz zu
Blind Terry mit ihre tollen Sängerin und der Bläsersektion. Tanja und
ich sind auch die ersten, die die 5-Euro-EP kaufen. Zur Abwechslung
wollte ich dann unbedingt Alexander Marcus sehen - hat nach den 2 Hits
dann aber auch gereicht. Den ersten Tag haben Tomte dann ganz ordentlich
beschlossen, obwohl ich Thees Live-Stimme bald nicht mehr mag: Zu lange
Vokale und zu wenig Varianz, schön sind immer noch seine
Publikumsgespräche; diesmal reichlich zotig ("Good bush, bad bush" wasn
das?! Biste ne geiler Mösenlecker oder was?)
Zweiter Tag und ich beginne mit Frank-Spilker-Gruppe, welche wie gewohnt
gut ist, dann kommen Those dancing days - eine "herrlich" schräge
Girlband aus S mit vollem 80-er Outfit (Stirnband) aber ultramodernem
Sound - neben Blind Terry die Entdeckung des Festivals bisher.
1000Robota sind jung und unglaublich schnell, wie man mit nicht mal 20 so ein Bühnenpräsenz und Lässigkeit haben kann. Ähnlich abgehangen waren auch Dune - dänish dynamite de luxe zwischen Mando Diao und Killers und Hives - sehr gut!
Sonntag verpasse ich wieder den Anfang und diesmal ist es richtig
ärgerlich: Gisbert zu Knypshausen alte
Gitarrendeutschrockreinhardmeykettcarträummusik - geil!
Dann versuche ich mich mit Fressen bis zum Abend bei den Broten zu retten, das lohnt sich wirklich: Fetter Sound mit Bläsern und für mich neuen Arrangements - eine neue Scheibe Brot für mich!
An Ende bin die Strecke Barmbek-Wilhelmsburg 3x nachts zurückgefahren,
hat dann nicht mehr so richtig viel Spaß gemacht, obwohl die Gegend
interessant ist und die Elbbrücken bei Nacht schön sind.
Ich lerne Heiko vom HH1-Videotext kennen, gesehen hab ich ihn schon öfter, aber nun begegnet man sich halt mal: Netter Typ, hat immer gleich auf den übermächtigen NDR geschielt ;-)